Das sind die vier Cellisten Lukas Dreyer, Matthias Trück, Tim Ströble und Hartwig Christ auf ihrem virtuosen Weg abseits des musikalischen Mainstreams. Ganz gleich ob Klassik, Jazz, Latin oder Filmmusik: Das Publikum ist stets begeistert, wenn die vier Herren ihre Celli auspacken und loslegen. Denn sie musizieren nicht nur hervorragend, sondern bestechen durch eine Bühnenshow voller Humor, Charme und Unterhaltung.
Begonnen hat alles 1997, noch zu Studienzeit. Ein Stipendium der „Friedrich-Jürgen-Sellheim- Gesellschaft” half bei den nächsten Schritten und bald kamen Produktionen für Radio und Fernsehen hinzu.
Nach Einladungen zu Festspielen wie dem „Rheingau Musik Festival” erfolgte 2004 die erste von mehreren Tourneen in die USA mit inzwischen über 140 Konzerten in den landesweiten „Community Concert Series”.
Nach dem Besuch 2006 in Schanghai mit Konzerten in der deutschen Botschaft und für die IHK wurde das Ensemble wiederholt nach Asien eingeladen und spielte im November 2010 in Singapur im Rahmen der Asien-Präsentation des A8 von Audi.
Die Musik von quattrocelli wird eigens für das Ensemble arrangiert und komponiert. Dabei greifen die vier Musiker entweder selbst zur Feder oder arbeiten mit namhaften Komponisten zusammen. So widmete der weltberühmte Filmkomponist Lalo Schifrin den vier Cellisten ein eigenes Werk. Die Ernst von Siemens Stiftung unterstützte diesen Kompositionsauftrag. Die Europa Premiere wurde bei der Internationalen Celloakademie Rutesheim 2010 von der Deutschen Welle DW aufgezeichnet.
Unverwechselbar ist der Sound des Ensembles, denn kein anderes Instrument aus der Familie der Streicher kann von der kraftvollen Tiefe bis zum reinsten Sopran so viele unterschiedliche Töne hervorbringen wie das Cello. Bei quattrocelli kommt hinzu, dass jeder alles spielt, von der Begleitung über romantische Kantilenen bis hin zu temberaubenden Soli.
Seit ihrer Gründung haben quattrocelli mit Partnern wie dem NDR und Radio Bremen fünf CDs eingespielt und ihre musikalische Vielseitigkeit dokumentiert. Mit "the quattrocelli scenes" widmet sich in seinem aktuellen Programm das Ensemble auf seine unverwechselbare Art thematisch der Filmmusik.
ist mit Leib und Seele Musiker. Als 1. Solocellist des Philharmonischen Orchesters Altenburg-Gera müsste er eigentlich ausgelastet sein – doch ist er darüber hinaus immer wieder als Solist zu hören und unterrichtet leidenschaftlich gerne, so an der Musikhochschule Weimar und der "Latina", Halle. Und weil mehr als zwei Seelen in seiner Brust wohnen, kann man ihn auch noch als Gründer und künstlerischer Leiter der 12 Thüringer Cellisten und nicht zuletzt als Kammermusiker beim Leipziger Wave Gotik Treffen erleben.
Tiefe Inspiration schöpft er aus künstlerischen Begegnungen mit herausragenden Persönlichkeiten wie Chick Corea, dem Alban Berg- und dem Bartók-Quartett oder Komponisten wie Lalo Schifrin.
Mit seiner Cello Akademie Rutesheim, einem jährlichen Cellofestival mit internationalen Meisterkursen und Konzerten, hat der musikalische Entrepreneur nicht nur gezeigt, wie man klassische Musik heutzutage erfolgreich präsentiert, sondern er hat zahlreichen hochbegabten Nachwuchscellisten aus aller Welt zu wertvollen Erfahrungen und Begegnungen auf höchstem künstlerischen Niveau verholfen.
Als Arrangeur und Studiomusiker ist er regelmäßig bei Filmaufnahmen und mit Bands wie den Fantastischen Vier oder Philipp Poisel zu hören. Mit seinem Kollegen Tim Ströble bildet er das Cello-Duo ponticellos.
Der Solocellist der Württembergischen Philharmonie Reutlingen war Stipendiat der Studienstiftung des Deutschen Volkes und fördert den Cellonachwuchs als Dozent bei mehreren Jugendorchestern wie dem IRO und dem LJO Baden Württemberg.
Die Suche nach neuen Ausdrucksformen und Spieltechniken auf dem Cello hat ihn an verschiedenste klassische und alternative Stilrichtungen herangeführt, die Lust auf eigene Musik lässt ihn für alle denkbaren Besetzungen rund ums Cello arrangieren und komponieren - zu hören in seinen Ensembles wie ponticellos und Operassion.
Im Niedersächsischen Staatsorchester der Oper Hannover spielt er das komplette Cello-Repertoire von der Symphonie über die Kammermusik bis hin zur Oper.
Schon früh eröffneten Stipendien der Villa Musica, der von Yehudi Menuhin initiierten Stiftung "Live music now", der Karl-Klingler-Stiftung und der Friedrich-Jürgen-Sellheim Gesellschaft zahlreiche nachhaltig eindrucksvolle Begegnungen als Solist und als Kammermusiker.
